ZESS: Neues Forschungszentrum zu Smarten Produkt-Service Systemen

02.11.2016

Prof. Dr. Christian Schmitz, Prof. Dr. Marion Steven, Prof. Dr. Brigitte Werners, Prof. Dr. Jan Wieseke und die kooptierten Mitglieder Prof. Dr. Uta Wilkens und Prof. Dr.-Ing. Thomas Herrmann sind seitens der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft am neuen Forschungszentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service-Systeme (ZESS) beteiligt.

Maßgeblich sind auch die Fakultäten für Maschinenbau (u.a. Prof. Dr.-Ing. Michael Abramovici und Prof. Dr.-Ing. Beate Bender, die wie Prof. Dr. Marion Steven und Prof. Dr. Brigitte Werners Mitglieder des ifu sind), für Elektrotechnik und Informationstechnik, das Institut für Arbeitswissenschaft, das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit und zahlreiche Kooperationspartner aus Wissenschaft und Praxis vertreten. In dem interdisziplinären Forschungsverbund ZESS werden durch einen Forschungsbau, der von Bund und Land mit 28 Mio. Euro gefördert wird, zunächst die räumlichen Voraussetzungen für die Erforschung von Interaktionen zwischen Mensch, Technik und Organisation im Zukunftsfeld Industrie 4.0 an den Schnittstellen der Disziplinen geschaffen. Auf Basis der wissenschaftlichen Infra- und Gebäudestruktur besteht das Ziel von ZESS darin, Smarte Produkt-Service Systeme (Smarte PSS), die in Ansätzen bereits heute im gesellschaftlichen und industriellen Alltag zu beobachten sind und die durch ihre rasante Entwicklung Wirtschaft und Gesellschaft in absehbarer Zeit grundlegend wandeln werden, interdisziplinär zu analysieren und weiterzuentwickeln. Im Einzelnen geht es darum, Smarte PSS, deren charakteristische Eigenschaften und die aus ihnen resultierenden Veränderungen in einem ganzheitlichen Wirkungszusammenhang zu verstehen, die gewonnenen Erkenntnisse in geeignete Methoden, Technologien und Systeme zu überführen, um letztendlich den Transfer eines völlig neuartigen Engineering-Ansatzes in industrielle Anwendungen zu ermöglichen.
ZESS wird somit die Forschungslücke schließen, die derzeit beim grundlagenorientierten Verständnis Smarter PSS besteht, und soll in diesem Rahmen eine einzigartige nationale und auch internationale Vorreiterrolle einnehmen. Das Forschungsprogramm umfasst 65 Arbeitsplätze und ist auf mehr als 20 Jahre ausgelegt.