Mathematik als Sprache reicht nicht aus

14.03.2017

Interview mit Herrn Prof. Dr. Michael Roos, Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik

Die Mathematik ist zum Herzstück der modernen Ökonomie geworden. Manche feiern das als Fortschritt. Andere warnen, es grenze das Denken ein. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die vorherrschende Sprache in der Volkswirtschaftslehre die Mathematik. Wer in den angesagten Fachzeitschriften publizieren will, muss sich an eine Formelsprache halten. Das trägt dazu bei, dass sich das Fach von anderen Sozialwissenschaften abschottet. Prof. Dr. Michael Roos plädiert: Die Ökonomie sollte sich angrenzenden Fachbereichen gegenüber wieder mehr öffnen und auch in natürlicher Sprache kommunizieren (siehe Kommentar).

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Prof. Dr. Michael Roos
© RUB, Schirdewahn

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