Impulse: Zehn Jahre Finanzmarktkrise

24.05.2017



Im Juni 2007 – also vor fast genau zehn Jahren – brach nach der Schließung zweier Fonds von Bear Stearns die Finanzmarktkrise aus. Im Anschluss an die Lehman-Insolvenz im September 2008 resultierte hieraus die schwerste Störung der Weltwirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. Regierungen und Zentralbanken haben mit unterschiedlichen Instrumenten reagiert, um die nachfolgenden Schockwellen abzufedern. Ist die Weltwirtschaft dadurch sicherer geworden? Wenn in den letzten Monaten vielfach vor einem Wiederaufflammen der Krise gewarnt wird, ist es Zeit zu fragen: Zehn Jahre Finanzmarktkrise – was haben wir gelernt? Darüber diskutierten die Teilnehmer der öffentlichen Reihe „impulse“ an der Ruhr-Universität Bochum am 22. Mai 2017 mit dem Präsidenten der Deutschen Bundesbank und Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank, Dr. Jens Weidmann (18 Uhr, Hörsaal HZO 20).

Die Reihe „impulse“ zeichnet sich dadurch aus, dass sie namhafte Wirtschaftsvertreter mit Wissenschaftlern ins Gespräch bringt. Sie wird veranstaltet vom Institut für Kredit- und Finanzwirtschaft (ikf) unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Paul. Dabei kooperiert das ikf seit 2016 mit der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft, weshalb die Veranstaltung gleichzeitig als zweite Schmalenbach-Lecture ausgeflaggt ist.