Frau Prof. Dr. Marion Steven bei der Podiumsdiskussion über die Zukunft von Thyssen-Krupp-Stahl am 15.10.

16.10.2017

Vertretung der wirtschaftswissenschaftlichen Position

Frau Prof. Dr. Marion Steven vertrat bei der Podiumsdiskussion am 15.10.2017 zur Zukunft der Stahlsparte der thyssenkrupp AG die wirtschaftswissenschaftliche Position. Sie zeigte drei potenzielle Auslöser der zur Diskussion stehenden Umstrukturierung auf: Zum einen ist der Stahlmarkt durch eine starke Marktdynamik gekennzeichnet, die durch veränderte Kundenbedürfnisse und den Eintritt neuer, starker Wettbewerber getrieben wird. Zum anderen führen der technische Fortschritt bei der Entwicklung von innovativen Produkten und Produktionsverfahren – aktuell die Digitalisierung bzw. Industrie 4.0 – sowie die Veränderung der Wertschöpfungsstrukturen in den Unternehmen durch Produktivitätssteigerungen und Outsourcing in den Unternehmen zu einer immer stärkeren Konzentration auf die Kernkompetenzen.

Autorenfoto Steven
Prof. Dr. Marion Steven


Schließlich wies sie auf die gesamtwirtschaftliche Tendenz zur Tertiarisierung der Wirtschaft hin, die zu einem Anstieg des Anteils der Beschäftigten im Dienstleistungssektor führt, während Industriearbeitsplätze bereits seit Jahrzehnten immer weiter abgebaut werden.