XXII. Jahrestagung des Institus für Berg- und Energierecht

12.02.2018

Neuvermessung des europäischen Energierechts - Folgen und Lehren aus
dem Legislativpaket „Saubere Energie für alle“ am 22. Februar 2018, ab 9 Uhr s.t. im Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität Bochum, Neue Mensa, Ebene 04, Saal 2

Allen Unkenrufen zu Krise(n) der Europäischen Union zum Trotz: Jedenfalls die europäische Energiepolitik ist, wie etwa auch die Idee zu einem neuen Élysée-Vertrag hervorhebt, auf gutem Weg, die Integration voranzutreiben – buchstäblich durch (noch) mehr „Vernetzung“ der nationalen Energiesysteme und unter dem plakativen Label einer europäischen „Energieunion“.

Das dazu in der Beratung befindliche, umfangreiche Legislativpaket „Saubere Energie für alle Europäer“ verfolgt ehrgeizige Ziele. Schlagwortartig geht es, weit über den Energiebinnenmarkt hinaus und dezidiert im Sinne einer nun auch europäischen „Energiewende“, um den Vorrang für Energieeffizienz, die Führungsrolle der EU bei erneuerbaren Energien und im Klimaschutz sowie um den stärkeren Schutz und die aktive Einbeziehung der Verbraucher, namentlich anhand eines einheitlichen Strommarktdesigns.

Damit einher geht eine Fülle neuartiger Kooperations- und Koordinationsmechanismen und veranlasst all dies zu nicht weniger als einer „Neuvermessung“ des primären wie sekundären europäischen Energierechts. Anliegen der XXII. Jahrestagung des Instituts für Berg- und Energierecht ist es, zentrale neue Steuerungsstrukturen wie veränderte Akteurskonstellationen und -rollen zu beleuchten und kritisch-konstruktiv zu diskutieren.

IBE Einladung   (7.2 MB)