CEO-Dialog - Wirtschaftsgrößen erörtern den Brexit

12.06.2018

Mit Prof. Dr. Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie. Moderation: Prof. Dr. Stephan Paul, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft und Vorstand des IKF.

Am Donnerstag, den 14. Juni im HZO 30 steht ab 18 Uhr steht in der öffentlichen Dialogreihe mit Entscheidern aus der Wirtschaft der EU-Austritt der Briten im Blick.

Die Reihe CEO-Dialog des Initiativkreises Ruhr und der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) geht weiter. Thema der nächsten Runde an der Ruhr-Universität Bochum ist der EU-Austritt Großbritanniens – und angesichts schleppender Austrittsverhandlungen die Frage, ob ein Chaos-Brexit noch verhindert werden kann. Denn der Zeitdruck ist hoch.

Die Dialoge mit Chief Executive Officers (CEO) gastieren wechselweise an allen drei Ruhrgebietsuniversitäten. Sie sind Teil der Kooperation zwischen der UA Ruhr und dem Initiativkreis Ruhr. An der RUB findet die Veranstaltung in der Reihe „Impulse“ des Instituts für Kredit- und Finanzwirtschaft (IKF) statt.

Zu Gast an der RUB sind Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, und Wolfgang Langhoff, Vorsitzender des Vorstands von BP Europa. Sie diskutieren mit Prof. Dr. Christoph Schmidt, Vorsitzender des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung und Lehrstuhlinhaber für Wirtschaftspolitik an der RUB. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Stephan Paul, Inhaber des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft der RUB und Vorstand des IKF.

Perspektive ist unklarer denn je

Nach der schwersten Finanz- und Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit haben sich die meisten Länder Europas ökonomisch stabilisiert – das Wachstum des Bruttoinlandprodukts wird für die Jahre 2017 und 2018 auf durchschnittlich 2,3 Prozent geschätzt. Doch die Perspektive der EU ist seit dem angekündigten Brexit unklarer denn je. Mit dem Abgang Großbritanniens würde der Wirtschaftsraum ein Schwergewicht verlieren – nicht nur einen großen Beitragszahler, sondern auch einen wichtigen Politikgestalter mit globaler Perspektive.

Kann Europa seine Wettbewerbsvorteile verteidigen oder ist der Abgang aus der ökonomischen Spitzengruppe unvermeidlich? Welche Konsequenzen hätte ein Abstieg für die deutschen Unternehmen und wie können sie mit den sich abzeichnenden Risiken umgehen? Beim CEO-Dialog besteht die Gelegenheit, diese Fragen mit führenden Experten aus unternehmerischer Praxis und Wissenschaft zu diskutieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten um vorherige Anmeldung.

Presseinformation der Universitätsallianz Ruhr