Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons mit Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft ausgezeichnet

06.07.2018

Vom Roman Herzog Institut prämierte Habilitationsschrift entstand am Sales- und Marketingdepartment

Das Roman Herzog Institut (RHI) hat heute in München vier jungen Wissenschaft­lern den Roman Herzog Forschungs­preis Soziale Markt­wirtschaft 2018 verliehen. Unter den Preisträgern ist auch die Betriebs­wirtin Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Inhaberin des Lehr­stuhls für Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim.

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Roman Herzog Forschungs­preisträgerin: Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons
© Felix Zeiffer


Bei dem Roman Herzog Forschungs­preis handelt es sich um eine der höchstdotierten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozial­wissenschaften. Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. fördert und unterstützt den Roman Herzog Forschungs­preis Soziale Markt­wirtschaft, der zum fünften Mal verliehen wird. Die feierliche Preisverleihung gestalteten neben dem Vorstandsvorsitzenden des RHI, Prof. Randolf Rodenstock, unter anderem vbw Präsident Alfred Gaffal, sowie Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI, Professor für Wirtschafts­politik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum und Vorsitzender der fünf Wirtschafts­weisen.

Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, die ihre Arbeit an der Ruhr-Universität Bochum vorgelegt, erhält für Ihre Arbeit einen von zwei dritten Preisen. Sie diskutiert in ihrer Habilitations­schrift „Essays on Corporate Social Responsibility (CSR) and Marketing“ Fragen der Unternehmens­verantwortung und untersucht, wie Unternehmen den Erwartungen ihrer Anspruchsgruppen gerecht werden können. Ihre weitere Forschung fördert das RHI mit einem Preisgeld von 5.000 Euro.
„Die Soziale Markt­wirtschaft wird in Deutschland – dem Land, in dem sie entstanden ist – immer wieder kontrovers diskutiert. Sie wird einerseits als überholt und andererseits als reform­fähig porträtiert. Fest steht: Die Soziale Markt­wirtschaft ist Grundlage für Wohlstand und Beschäftigung sowie für Wettbewerb, Verantwortung und soziale Teilhabe“, erklärte Prof. Randolf Rodenstock. „Aber die Soziale Markt­wirtschaft steht auch vor großen Herausforderungen. Um die komplexen Aufgaben zu lösen, die vor uns liegen, braucht es den Mut zum Umdenken. Die diesjährigen prämierten Arbeiten zeigen genau diese vielfältigen Herausforderungen auf, vor denen unser Wirtschafts­system steht – und sie skizzieren konkrete Lösungs­ansätze.“