GENED-Jahrestreffen in Bochum

12.10.2015

Am 28./29.9. fand an der Ruhr-Universität das dritte GENED-Jahrestreffen statt. Das GENED (German Network for New Economic Dynamics) ist ein Verbund von Ökonomen in Deutschland, die an der Entwicklung und Anwendung von Computermodellen mit heterogenen Agenten arbeiten.

Agentenbasierte Simulationsmodelle sind eine neue Forschungsmethode, mit der viele in der Wirtschaftspolitik wichtige Fragen besser beschrieben und untersucht werden können als mit herkömmlichen Gleichgewichtsmodellen.



Am diesjährigen Treffen nahmen 35 Teilnehmer – Doktoranden, Postdocs und Professoren – von mehr als zehn Universitäten und Forschungsinstitutionen teil. Im Beckmanns Hof und im Blue Square konnten die Doktoranden ihre aktuellen Forschungsarbeiten vorstellen und in kleinen Workshops methodische Fragen diskutieren. Die neun Vorträge umspannten ein breites Themenfeld, das von der Mikromodellierung von Finanz- und Gütermärkten und Innovationsprozessen über die Untersuchung langfristiger Unternehmensgewinne und des Europäischen Emissionshandels bis hin zum Dopingverhalten von Leistungssportlern reichte. In den Workshops wurden viele Fragen zur guten Forschungspraxis mit der neuen agentenbasierten Simulationsmodelle erörtert.

Das Treffen war ein voller Erfolg und brachte den Doktoranden wertvolles Feedback für ihre aktuellen Arbeiten und viele Anregungen für weitere Forschung. Nicht zuletzt wuchs die Gruppe bei einem gemeinsamen Abend im Bermuda3eck weiter zusammen.

Veranstaltet wurde das Treffen vom Lehrstuhl für Makroökonomik (Prof. Roos). Weitere Informationen zum GENED sind hier zu finden.