Projekte im
Sommersemester 2026

Oberthema: Zukunft gestalten: Sustainable Entrepreneurship und transformative Führung

Hier finden Sie die aktuellen Projekte für das Sommersemester 2026

Projekt 1: Akafö - Akademisches Förderungswerk

Transformative Führung im Akademischen Förderungswerk Bochum


Ziel des Projekts ist die Konzeption eines praxisorientierten Workshop-Formats für Führungskräfte, das die Themen Nachhaltigkeit, Veränderungsmanagement und werteorientierte Führung zusammenführt.


Der Workshop soll Impulse vermitteln, wie Führungspersonen transformatives Denken und Handeln in ihrem Verantwortungsbereich – etwa in der Mensa, Verwaltung, Wohnheimbetreuung oder Kommunikation – fördern können.


Die zu erarbeitende Aufgabe umfasst die theoretische Fundierung anhand relevanter Führungs- und Nachhaltigkeitskonzepte, eine kurze Bedarfsanalyse unter Führungskräften sowie die Entwicklung, Erprobung und Materialerstellung eines praxisorientierten Workshop-Formats für nachhaltige, transformative Führung im Studierendenwerk. Abschließend werden Optionen zur dauerhaften Verankerung in der Personalentwicklung sowie konkrete Handlungsempfehlungen – einschließlich der Idee eines jährlichen „Forums Nachhaltige Führung“ – formuliert.

Projekt 2: VFL Bochum 1848​

Wahrnehmbare Mikroeffekte gesellschaftlicher Initiativen am Heimspieltag des VfL Bochum 1848 – eine explorative Studie zu Aufmerksamkeit, Interaktion und Sponsoring-Potenzial.

Das Projekt soll die Sichtbarkeit und Interaktionsintensität von Ständen gesellschaftlich relevanter Themen am Heimspieltag des VfL Bochum 1848 analysieren und untersuchen, inwiefern sich daraus potenzielle Sponsoring- und Vermarktungswerte ableiten lassen. Ziel ist es, eine empirische Datenbasis zu generieren, die Aufschluss darüber gibt, in welchem Umfang gesellschaftliche Initiativen im Stadionumfeld wahrgenommen werden, welche Formen der Faninteraktion auftreten und wie diese Kontaktpunkte im Rahmen einer wertorientierten Sportvermarktung genutzt werden können.

Projekt 3: Hochtief AG

Transformative Leadership-Praktiken für nachhaltiges Handeln bei der HOCHTIEF AG

Erarbeiten Sie ein Trainingskonzept für Führungskräfte der HOCHTIEF AG. Das Training soll zeigen, wie transformative Leadership-Praktiken dazu beitragen können, nachhaltiges unternehmerisches Handeln zu vermitteln und in Teams erfolgreich umzusetzen. Konkrete Bezüge, z. B. zur Digitalisierung, sowie Best Practices anderer internationaler Unternehmen können das Konzept anschaulich ergänzen. Das Trainingskonzept soll mit einem Selbstcheck abschließen, der klärt: Welche fachlichen und persönlichen Fähigkeiten bringe ich als Führungskraft mit, um nachhaltiges unternehmerisches Handeln zu vermitteln? Woran muss ich noch arbeiten?

Projekt 4: Welcome Office Bochum (Stadt Bochum)

Graffitikultur in Bochum – Wirtschaftliche Potenziale, nachhaltige Nutzungskonzepte und Handlungsempfehlungen für eine transformative Stadtentwicklung

Im Rahmen des Projekts untersuchen Studierende die Graffitikultur in Bochum aus einer betriebswirtschaftlichen Perspektive. Ziel ist es, zu analysieren, welches wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Potenzial Urban Art für eine zukunftsorientierte Stadt haben kann – insbesondere im Hinblick auf Sustainable Entrepreneurship.
Die Studierenden betrachten verschiedene Graffiti-Standorte, sprechen mit relevanten Akteur*innen und analysieren, welche Wertschöpfungspotenziale, touristischen Effekte, Imagegewinne und Präventionswirkungen aus Urban Art entstehen können. Basierend darauf entwickeln sie konkrete Konzepte und Handlungsempfehlungen, die Bochum als kreativen und nachhaltigen Standort stärken.Das Projekt verbindet praxisorientierte Forschung mit wirtschaftswissenschaftlichen Methoden aus Marketing, Regionalanalyse, Prozessanalyse und Projektmanagemen

Projekt 5: PHYSEC GmbH

Entwicklung eines Zielbilds und einer Roadmap für die nachhaltige Marktpositionierung auf Basis der ESG-Kriterien

Die Physec GmbH ist ein 10 Jahre altes Spin-off der Ruhr-Universität Bochum und in den Geschäftsfeldern IoT-Anwendungen und OT-Sicherheit für kritische Infrastrukturen tätig. Mit ca. 40 Mitarbeitern und internationalen Kunden sind auch die Anforderungen an die ESG-Kriterien gestiegen. Hier soll ausgehend vom Status Quo des ESG-Statements eine sinnvolles Zielbild für die Zukunft in Hinblick auf die ESG-Kriterien entwickelt und in einer Roadmap dargestellt werden.

Projekt 6: Zendis GmbH (Zentrum Digitale Souveränität)

„Leadership in offenen Strukturen“: Transformative Führung in Open-Source-Projekten – Welche Führungsprinzipien fördern langfristige Beteiligung, Qualität und Nachhaltigkeit in Open-Source-Projekten?

Die öffentliche Verwaltung ist in hohem Maß von einzelnen Software-Anbietern abhängig. Dadurch ist es für die Verwaltung häufig kaum möglich, IT-Lösungen flexibel auszuwählen, anzupassen und ihre Anforderungen gegenüber Anbietern durchzusetzen. Das ZenDiS unterstützt Bund, Länder und Kommunen dabei, sich aus Abhängigkeiten von einzelnen IT-Anbietern zu lösen, und stellt mit openCode und openDesk Open-Source-basierte IT-Lösungen zur Verfügung, um die Digitale Souveränität der Verwaltung zu stärken.

 

Das Forschungsprojekt „Leadership in offenen Strukturen“ untersucht, welche Art von Leadership und Handlungsweisen sich in Open-Source-Projekten bewähren. Ziel ist es, praxisnahe Ansätze zu identifizieren, mit denen Projektverantwortliche Mitwirkende langfristig motivieren, die Qualität der Arbeit sichern und die nachhaltige Weiterentwicklung ihrer Projekte unterstützen können. Als Ergebnis sollen praxisorientierte Handlungsempfehlungen entstehen, die in Form eines Leitfadens mit Best Practices, konkreten Maßnahmen und ggf. Checklisten aufbereitet werden. Diese sollen Projektverantwortlichen als direkt anwendbares Instrument für Leadership in dezentralen und offenen Projekten dienen.

Projekt 7: Stadt Bochum (Stabsstelle Klima & Nachhaltigkeit)

Fokuskompetenz Nachhaltigkeit – Schulungkonzept für Führungskräfte der Stadt Bochum entwickeln

 In den nächsten Jahren sollen sich die Führungskräfte der Stadt Bochum fokussiert verschiedenen
Kompetenzen widmen, u.a. der Fokuskompetenz Nachhaltigkeit (siehe Anhang). Fokuskompetenzen
wird in der Organisation ein hoher Stellenwert eingeräumt, die Kompetenz soll gestärkt werden.
Welche Inhalte sollten wie geschult werden, damit nach dem Seminar a) die Kompetenz gestärkt ist
und b) Führungskräfte im Sinne der transformativen Führung willens und in der Lage sind, als
inspirierende Vorbilder in der Stadt Bochum aufzutreten bzw. zu agieren.
=> Als Produkt sollte am Ende ein Schulungskonzept mit mehreren Stufen (z.B. oberflächlich, regulär,
vertieft) vorliegen (gerne inklusive erstem Präsentationsentwurf) inklusive Empfehlung, wie dies bei
laufendem Betrieb in einer Organisation mit ca. 7.000 Mitarbeitenden auszurollen ist.

Projekt 8: RUB - Projekt study@RUB

study@RUB – Studiengänge  mit  Zukunft

 

Fragestellung:

„Studiengangportfolio mit Zukunft – Wie sollte die Ruhr-Universität ihr Gesamtportfolio aus rund 200 Studiengängen in Struktur, Profilen und Formaten strategisch ausrichten und weiterentwickeln, damit sie unter den Bedingungen des demografischen Wandels, Fachkräftemangels und gesellschaftlicher Transformation langfristig attraktiv bleibt und gesellschaftliche Wirkung entfaltet?

Vertiefungsfragen:

Markt- und Nachfrageperspektive

„Wie verändern demografische Entwicklung, Arbeitsmarktbedarf und regionale Wettbewerbsbedingungen die Nachfrage nach Studienangeboten? Welche Verschiebungen zwischen Fachfeldern, Qualifikationsniveaus und Angebotsformaten sind zu erwarten? Welche Implikationen ergeben sich daraus für die Architektur des Studiengangportfolios (z. B. Schwerpunkte, Breite vs. Tiefe, lebenslanges Lernen, flexible (Teil-)Zeitmodelle, Microcredentials)?“

Innovations- und Transformationsfokus

„Welche neuen, interdisziplinären oder nachhaltigkeitsorientierten Lehr- und Lernformate kann die Universität integrieren, um auf gesamtgesellschaftliche Herausforderungen (z. B. Künstliche Intelligenz, Klimawandel, soziale Ungleichheit) zu reagieren und neue Zielgruppen zu erschließen? (z. B. fächerübergreifende Curricula, Hybridformate, Zertifikate)“

Umsetzungsfokus

„Welche Faktoren in Hinblick auf akademische Qualität, Wirtschaftlichkeit und Akzeptanz bei Stakeholdern müssen berücksichtigt werden, um Studiengangsinnovationen zu gestalten? Wie kann man diese Faktoren sinnvoll priorisieren?“

Projekt 9: WERK X - Bochum Wirtschaftsentwicklung

Welche Kompetenzen, Strukturen und Tools benötigen Startups, um „impact ready“ zu werden und wie kann WERK X diesen Prozess systematisch unterstützen?

 

Der WERK X Startup Inkubator Bochum unterstützt Startups von der Idee bis zur Marktreife mit einem maßgeschneiderten Programm.
Mit dem Ziel, durch innovative Gründungen eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten, möchte WERK X gezielt Startups fördern, die soziale und ökologische Herausforderungen adressieren.

Im Rahmen dieses Projekts sollen Studierende ein praxisnahes Konzept entwickeln, wie Nachhaltigkeit und Impact-orientiertes Denken strukturiert in den Inkubationsprozess integriert werden können. Dabei stehen insbesondere folgende Leitfragen im Mittelpunkt:

Welche Fähigkeiten, Strukturen und Tools benötigen Startups, um ihre soziale und ökologische Wirkung strategisch aufzubauen und zu messen?

Wie kann WERK X Gründer:innen gezielt auf „Impact Readiness“ vorbereiten – z. B. durch Coaching, Mentoring, Netzwerkzugang oder Ressourcenangebote?

Welche Best Practices aus anderen Inkubatoren oder Acceleratoren können auf den Kontext von WERK X übertragen werden?

Ziel ist die Entwicklung eines „Impact Readiness Frameworks“, das WERK X künftig als Grundlage zur Förderung nachhaltiger Geschäftsmodelle in seinem Inkubatorprogramm nutzen kann.

Projekt 10: Steuerberatung Müller

Wie kann die Steuerkanzlei Gerhard Müller als Marke für Innovation und für die Transformation in eine nachhaltige digitale Zukunft positioniert werden?

Steuerberatungskanzleien treten auf dem Arbeitsmarkt häufig weniger sichtbar auf als große Unternehmen, obwohl sie attraktive, abwechslungsreiche und zugleich stabile Arbeitsplätze bieten, die stets am Puls des wirtschaftlichen Wandels liegen – oder diesen selbst mitgestalten.Wie kann die Steuerkanzlei Gerhard Müller diese Stärken und ihr innovatives sowie nachhaltiges Profil wirkungsvoll in der Öffentlichkeit kommunizieren, um sich als moderner, zukunftsorientierter Arbeitgeber zu positionieren?

Projekt 11: Sparkasse Bochum

Beziehungsmanagement neu gedacht – Persönliche Betreuung als Erfolgsfaktor

  • Welche Bedeutung hat eine feste persönliche Ansprechperson in der Personalabteilung für das Wohlbefinden und die Bindung von Mitarbeitenden?
  • Welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten sollte eine solche Ansprechperson übernehmen, um Mitarbeitende langfristig zu begleiten und zu unterstützen?
  • Wie kann ein systematisches Betreuungskonzept gestaltet werden, das den Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zwischen Mitarbeitenden und dem Arbeitgeber fördert?
  • Welche Kompetenzen sind erforderlich, um Mitarbeitende nicht nur administrativ, sondern auch beziehungsorientiert zu betreuen?
  • Welche grundsätzlichen Mehrwerte und Herausforderungen ergeben sich aus der Einführung einer festen persönlichen Ansprechperson in der Personalabteilung?

Projekt 12: Eon Energie Deutschland

Proband 0 – Exzellente Customer Experience durch KI im Rahmen der Energiewende für den deutschen Markt

 

Im Rahmen der Transformation der Energiewirtschaft werden immer mehr Kundinnen und Kunden zu Prosumern. Für Energievertriebe bedeutet dies einen Shift von Energielieferanten hin zu Energielösungsanbietern. Das Management der Energieflüsse im Haushalt (Elektromobilität, Wärmepumpe, Speicher, Photovoltaik) gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Dies hat auch Einfluss auf die Komplexität der Produkte für die Kundinnen und Kunden – eine hervorragende Customer Experience wird daher zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.

 

In Kombination mit dem Einzug von KI-Möglichkeiten wurde daher eine Lösung entwickelt, bei der KI als Proband für User-Tests eingesetzt wird, um effizienter, kostengünstiger und skalierbarer neue, nachhaltige Produkte aus Kundensicht zu testen. Es soll eine Machbarkeitsstudie zu einem echten Produkt entwickelt und die fehlenden Puzzlestücke definiert werden, um diesen Prototyp zu skalieren.

 

Ziel:Welche Schritte werden benötigt, um das skalierfähige Produkt als Inhouse-Agentur im E.ON-Konzern anzubieten – inklusive Prozessdefinitionen, Pricing, Vermarktungsansätzen und neuen Use Cases?

Projekt 13: WORLDFACTORY – Transfer- und Start-up Center

Wie können universitäre Start-up Center wie die WORLDFCATORY gezielt wissensbasierte Gründungen fördern, die gesellschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen adressieren und lösen?

 

Das WORLDFACTORY Start-up Center ist die Anlaufstelle für gründungsinteressierte Studierende und Wissenschaftler*innen an der RUB. Neben einer individuellen Gründungsberatung mit der Unterstützung bei der Beantragung von Fördermöglichkeiten sowie Zugnag zum Start-up Ökosystem, haben Gründungsteams auch die Möglichkeit den RUB-Makerspace für das Prototyping zu nutzen. Das Ziel des WORLDFACTORY Start-up Center ist die Unterstützung von wissensbasierten, nachhaltigen und international ausgerichteten Geschäftsmodellen.

Wie können universitäre Start-up Center deep-tech Start-ups besser unterstützen? Welche Anreize können deep-tech Start-ups motivieren, soziale und ökologische Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu verankern?

Gibt es Unterschiede in der Ausgestaltung der Gründunsgförderung hinsichtlich der Zielgruppen Studierende und Wissenschaftler*innen?
Welche Barrieren müssen Startups mit sozialem oder ökologischem Fokus überwinden und wie können universitäre Start-up Center dabei helfen?

Welche Rolle spielen Peer-to-Peer-Lernformate und wie können diese effektiv gestaltet werden?

Wie sollten Netzwerke zu Mentoren und Kapitalgebenden ausgestaltet werden und der Kontakt zwischen Start-ups und Mentoren sowie Kapitalgebenden hergestellt werden?

Projekt 14: Ernst & Young GmbH

Nachhaltigkeit in der Rohstoffwirtschaft: Beschaffungsstrategien zwischen resilienten Lieferketten und Recycling

Unternehmen sehen sich heute neuen wirtschaftlichen Herausforderungen durch geopolitische Spannungen gegenüber. Gleichzeitig bleibt das Thema Nachhaltigkeit von wichtiger Bedeutung. Das Thema stellt die Frage, welche Strategien Unternehmen verfolgen, sichere Lieferketten, effiziente Produktion zu wettbewerblichen Preisen und nachhaltiges Wirtschaften in Einklang zu bringen. Dabei kommt besonders der sicheren Rohstoffversorgung eine wichtige Rolle zu, denn bei Materialien wie z.B. Metallen oder kritischen Mineralien haben sich die Lieferketten geändert, bei gleichzeitiger Möglichkeit, wiedergewonnene Rohstoffe aus dem Recycling einzusetzen.

 

Suchen sie sich eine Industrie heraus, für die sie:
– Die Anforderungen bei Rohstoffbeschaffung beschreiben,
– die geopolitischen Auswirkungen auf die Lieferkette darlegen
– und die Chance der Sekundärrohstoffverwendung aufzeigen

Projekt 15: xemX - materials space exploration GmbH

Leadership durch Storytelling

Führungskräfte in Deep-Tech Start-Ups müssen heute nicht nur technisch exzellent sein, sie müssen in der Lage sein, komplexe Inhalte so zu kommunizieren, dass andere sie verstehen. Mögliche Arbeitspakete:
Zielgruppen-Story-Mapping (Persona-Profile (z. B. CTO, VC, Professur, Mittelstandsleiter) / Onboarding neuer Mitarbeiter / Erstellung eines Visual Storytelling Prototype (Abbildungen, Poster)

Projekt 16: evu zählwerk Abrechnungs- und Servicegesellschaft mbH

Strategien zur verantwortungsvollen und effizienten Nutzung von Künstlicher Intelligenz bei der evu zählwerk.

 

Entwicklung praxisnaher Strategien und Handlungsempfehlungen für die Nutzung von KI in unserem Unternehmen. Dabei sollen sowohl Effizienzgewinne als auch ethische, rechtliche und organisatorische Aspekte berücksichtigt werden. Die Ergebnisse sollen unserem Unternehmen helfen, KI als unterstützendes Werkzeug einzusetzen, Führungskräfte gezielt bei der Mitarbeiterführung (z. B. Kommunikation, Feedback, Entscheidungsfindung) zu unterstützen und Mitarbeitende für den verantwortungsvollen Umgang mit KI zu sensibilisieren.

Projekt 17: bea - Bochumer Ehrenamtsagentur e.V.

Kooperation statt Parallelwelten – Wie gemeinsame Verantwortung Zukunft möglich macht

Das Projekt soll untersuchen, wie Wirtschaft und Zivilgesellschaft barriere- und sektorübergreifend zusammenarbeiten und in tragfähigen, nachhaltigen Netzwerken gemeinsam Verantwortung für gesellschaftliche Transformation übernehmen können. Dabei sollen Strukturen analysiert werden, in denen Unternehmen nicht nur als Förderer, sondern als aktive Mitgestalter sozialer Innovation eingebunden sind.

Dafür sollen bestehende Kooperations- und CSR-Ansätze untersucht, Bedarfe relevanter Akteure erhoben und ein übertragbares Konzept für ein Zukunftsnetzwerk entwickelt werden. Zusätzlich sollen mögliche Kommunikations- oder Aktivierungsstrategien erarbeitet sowie Visualisierungen, Prototypen oder andere anwendungsorientierte Formate erstellt werden. Abschließend sollen konkrete Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Projekts formuliert werden.

Der Projektvorschlag reagiert auf die gesellschaftliche Notwendigkeit, wirtschaftliche Ressourcen und zivilgesellschaftliche Glaubwürdigkeit stärker zu verbinden. Er bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, Verantwortung neu zu denken und reale Wirkung an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Ehrenamt und nachhaltiger Zukunftsgestaltung zu erzielen.

Projekte in Wissenschaft & Praxis

Kontakt

Dr. Anna Talmann
Leiterin Kommunikation und Transfer

Raum GD 03/173
Tel: 0234 32-26969
E-Mail: anna.talmann@rub.de
Sprechzeiten: aktuell nur nach Vereinbarung