Projekte im Wintersemester 2016 /17

OBERTHEMA:
DIGITALISIERUNG UND CHANGE MANAGEMENT



Hier finden Sie die aktuellen Projekte für das Wintersemester 2016/17. Sie können sich ab sofort bewerben. Bewerbungsfrist: 09. September 2016


Eine Übersicht finden Sie in unserer Broschüre:

PROJEKT 1

Compass Software GmbH


Prozessbeschreibungen zur Unterstützung des Change Managements


Projektbeschreibung und Ziele:
Compass Software ist ein Softwareunternehmen, das individuell zugeschnittene intelligente Software für den Treppenbau entwickelt. Im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Unternehmens wird angestrebt, Zuständigkeiten und Abläufe für Standardprozesse neu zu definieren. Es ist wissenschaftlich zu fundieren, wie Prozessbeschreibungen ein solches Change Management unterstützen können. Vor diesem Hintergrund sind konkrete Prozessbeschreibungen in Absprache mit den Mitarbeitern zu erarbeiten.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Human Ressource Management


PROJEKT 2

Gaerner GmbH in Kooperation mit der Schacht One GmbH (Haniel Gruppe)


Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die gaerner GmbH zur Verbesse- rung des Angebots digitaler Services auf Grundlage einer Wettbewerbsanalyse


Projektbeschreibung und Ziele:
Das Projektteam entwickelt im Rahmen der Vorbereitungsphase ein gemeinsames Verständnis bezüglich der Strategie sowie des Angebots am Markt sichtbarer digitaler Services von gaerner. Anschließend vergleicht die Projektgruppe diese Services mit den digitalen Lösungen von Wettbewerbern. Zudem soll die Projektgruppe weitere am Markt existierende digitale Services, die sich für gaerner eignen könnten, analysieren. Hierbei sollen Ideen, die in anderen Industrien und bei Start-Ups vorzufinden sind, berücksichtigt werden. Die gewonnen Erkenntnisse (Wettbewerbsanalyse und Analyse weiterer Ideen) sollen genutzt werden, um Handlungsempfehlungen für zwei digitale Initiativen zur Verbesserung des Angebots digitaler Services bei gaerner herauszuarbeiten.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse:
• Marketing und Vertrieb
• E-Commerce
• Wettbewerber- und Marktanalyse
• Business Development Wirtschaftsinformatik
• Methodenwissen im Bereich Design Thinking und Lean Startup von Vorteil

Softwarekenntnisse:
• Sicherer Umgang mit MS-Office (insbesondere Excel)

Sprachkenntnisse:
• Englischkenntnisse (wünschenswert aber keine Teilnahmevoraussetzung)

Sonstiges:
• Offene und kommunikative Art
• Unternehmerisches Denken und Handeln
• Interesse an Digitalisierung und Innovation
• Bachelorstudierende im fortgeschrittenen Semester
• Erste praktische Erfahrungen in der Wirtschaft von Vorteil
• IT-Affinität von Vorteil



PROJEKT 3

Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei GmbH


How to enrich your business case? – Weiterentwicklung eines Excel Tools im Capex Prozess


Projektbeschreibung und Ziele:
Als zentraler Bestandteil der Konzernstrategie, investieren wir kontinuierlich in großem Umfang sowohl in die Entwicklung von Zukunftstechnologien als auch in Ausbreitung, Erneuerung und Verbesserung bestehender Anlagen. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Strategischen Projektcontrollings sollen die (Top-)Projekte zukünftig durch ein standardisiertes Tool im Capex Prozess begleitet werden. Dafür ist ein Excel Tool weiterzuentwickeln, um aufbauend auf der Darstellung ausgewählter Szenarien Sensitivitätsanalysen durchführen zu können.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Controlling
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Solide Excel-Kenntnisse, VBA wünschenswert


PROJEKT 4

Steuerberatung Gerhard Müller


Die digitale Schnittstelle zwischen Mandantenunternehmen und Steuerberater unter Berücksichtigung der GoBD


Projektbeschreibung und Ziele:
Prüfen und beschreiben Sie die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung zwischen Mandantenunternehmen und DATEV-buchenden Steuerberatern. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Buchführung und die Bilanzierung unter Berücksichtigung der Anforderungen der GoBD zu legen.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Steuerlehre, Produktion, Personal, Mathematik
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Kenntnis in Excel und Schnittstellenübergaben
Sonstiges: Die Teilnehmer am Projekt sollten in der Lage sein, die Beschreibung auch exemplarisch anhand konkreter Schnittstellendefinitionen darstellen zu können.


PROJEKT 5

H&T Presspart GmbH & Co. KG


Digitalisierung der präventiven Wartung und Instandhaltung – im Sinne von Industrie 4.0


Projektbeschreibung und Ziele:
• Wie sieht ein digitales Netz zur präventiven Wartung und Instandhaltung aus?
• Wie kann ein Maschinenübergreifender, einheitlicher Wartungskalender aussehen?
• Wie kommen wir von der Papier Wartungsliste zur digitalen Checkliste?
• Wie bekommen wir Zugriff auf standardisierte Arbeitsanweisungen für die Wartung um diese mit einzubeziehen?
• Wie können wir Wartungs- und Inspektionsergebnisse in zusammengefasster Form systematisch archivieren?
• Wie kommen TPM Karten in digitaler Form an den Instandhalter?
Für die Digitalisierung der präventiven Wartung und Instandhaltung ist ein Umsetzungsplan zu erarbeiten, der auf der Definition eines Zielzustands eine Ist- und Potenzialanalyse aufbaut.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Technisches Verständnis, ganzheitliches Denken
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Office Paket
Sonstiges: Kommunikationsbereitschaft


PROJEKT 6

PHYSEC GmbH


Digitalisierungsstrategien für produzierende Unternehmen unter Berücksichtigung des Data-Lifecycle


Projektbeschreibung und Ziele:
PHYSEC ist ein Start-up des an der RUB ansässigen Horst Görtz-Instituts für IT-Sicherheit und wird durch den EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft gefördert. Unser Ziel ist es, eine von uns erforschte innovative Sicherheitstechnologie für den wachstumsstarken Markt des sogenannten „Internet of Things“ bzw. „Industrie 4.0“ zu etablieren.
Ziel des Projektpraktikums soll es sein, eine oder ggf. mehrere Strategie(n) für die Entwicklung von einer „herkömmlichen“ Produktion ohne IT-Unterstützung, hin zu einer vollautomatisierten Produktion im Sinne des Industrie 4.0 – Paradigmas herauszuarbeiten. Bei der Entwicklung dieser Strategie(n) soll in Anlehnung an den Data-Lifecycle erfolgen. Mögliche Differenzierungen sind dabei:
1. Datengenerierung
2. Datenüberwachung in Echtzeit (ohne Speicherung)
3. Speicherung der Daten
4. Analyse der gespeicherten Daten (Business Intelligence)
5. Automatisierte Analyse der Daten in Echtzeit (Industrie 4.0)

Diese unterschiedlichen Lebenszyklusebenen bestimmen dabei den Grad der Digitalisierung und die Investitionshöhe in IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit. Gerade im Mittelstand ist eine sukzessive Vorgehensweise sehr gefragt, da die ad-hoc Umstellung von der herkömmlichen Produktion hin zu Industrie 4.0 sehr teuer ist und viele Risiken impliziert.
Von besonderem Interesse ist dabei welche Investitionen für die einzelnen Schritte notwendig sind und welchen Nutzen diese liefern. Dabei sollen auch die mit jedem Schritt verbundenen Risiken adressiert werden.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Strategisches Management, Produktion, Wirtschaftsinformatik
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: MS Office, Englisch, Business Intelligence Systeme
Sonstiges: Kommunikationsbereitschaft, IT-Affinität, Analytische Denkweise, Spaß und Interesse an strategischen Fragestellungen


PROJEKT 7

RUB – Transfer- und Gründerprojekt WORLDFACTORY®


Modellierung eines Internetshops für an der RUB hergestellte Produkte


Projektbeschreibung und Ziele:
WORLDFACTORY ist das Transfer- und Gründerprojekt, das unter Federführung der Ruhr-Universität Bochum (RUB) im Verbund mit regionalen Partnern aus Wissenschaft und Praxis (z.B. dem Netzwerk UniverCity Bochum) konzipiert wurde und sich aktuell mit Pilotprojekten in den Bereichen Studium, Lehre, Forschung, Transfer und Gründungsunterstützung in der ersten Umsetzungsphase befindet.
Das Projektpraktikum versteht sich als eines der WORLDFACTORY-Praxisprojekte in Lehre und Studium. An der RUB gibt es beispielsweise mit dem Unilokk-Flaschenverschluss des Lehrstuhls für Produktionssysteme Produkte, die von RUB-Studierenden, RUB-Promovierenden oder RUB-Lehrstühlen hergestellt werden. Durch das Projekt WORLDFACTORY werden solche Aktivitäten künftig verstärkt. Vor diesem Hintergrund soll das Projektpraktikum Realisierungs- und Gestaltungsoptionen eines Internetshops zum Vertrieb solcher Produkte recherchieren, analysieren und eigenständig erarbeiten. Damit kann das Projektpraktikum auch auf die Ergebnisse einer Projektgruppe aus dem SoSe 2016 aufbauen, die sich mit der Kostenstruktur für den exemplarisch angeführten Flaschenverschluss beschäftigt hat.
Innerhalb des Projektpraktikums sollen folgende Fragen beantwortet werden:

Phase 1: Recherche und Analyse
- Welche Kennzeichen sind charakteristisch für erfolgreiche Produktvertriebs-Plattformen im Internet? Recherchieren und analysieren Sie exemplarisch existierende Internetshops und filtern Sie allgemeine und übertragbare Erfolgsfaktoren heraus.
- Recherchieren Sie mögliche Vergleichsmodelle anderer Hochschulen. Gibt es Vorreiter in diesem Bereich?

Phase 2: Modellierung eines Internet-Shops für RUB-Eigenherstellungen
- Wie sieht - aufbauend auf Ihre Recherche und Analyse in Phase 1 - ein Internetshop für an der RUB hergestellte Produkte aus?
Das Projekt schließt mit einer Präsentation der Ergebnisse vor Projektverantwortlichen der WORLDFACTORY und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft.
Die Ergebnisse sollen in weitere WORLDFACTORY-Projekte einfließen.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Produktionswirtschaft, HRM, Arbeitsmanagement, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Finanzierung und Kreditwirtschaft, Controlling, Marketing, Vertrieb, Unternehmensforschung und Rechnungswesen, Informations- und Technikmanagement, Empirische Wirtschaftsforschung, Recht der Wirtschaft
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Office
Sonstiges: Interesse an Transfer-, Forschungs- und Gründungsfragen, unternehmerischem Denken und Handeln sowie Teamarbeit


PROJEKT 8

RUB, Lehrstuhl für Produktionssysteme


Digitalisierung eines KMU am Beispiel der Lernfabrik der Ruhr-Universität Bochum


Projektbeschreibung und Ziele:
Im Projekt sollen die Studenten eine IST-Analyse der vorhandenen Daten in einem Unternehmen (Lernfabrik) anfertigen. Im Zuge der stetigen Digitalisierung soll erarbeitet werden, welche Daten bislang vorhanden sind und welche wichtigen Daten für die Zukunft noch nicht vorhanden sind. Gibt es eine Lösung/ ein Konzept für die Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie? Welche neuen Geschäftsmodelle ergeben sich zukünftig dadurch für diese Unternehmen?

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Finanzierungsmodelle, Geschäftsmodelle
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Office-Grundlagen
Sonstiges: Kommunikationsbereitschaft


PROJEKT 9

RUB, zentrales eLeaning-Team RUBeL


Konzeptentwicklung zur digitalen Strategie für Lehre an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der RUB


Projektbeschreibung und Ziele:
Der Einsatz von eLearning-Elementen in der Präsenzlehre der RUB ist schon seit mehreren Jahren Normalität in vielen Veranstaltungen: z.B. das Bereitstellen von organisatorischen Informationen und fachlichen Ressourcen in einem Moodle- oder Blackboardkurs, die webgestützte Kommunikation, eine internetbasierte Lernerfolgskontrolle, das gemeinsame Arbeiten in Wikis und die Aufzeichnung von Vorlesungen. Die strategische Bedeutsamkeit der Digitalisierung für Hochschulen wird derzeit sehr intensiv thematisiert, u.a. im „Hochschulforum Digitalisierung“. Bei uns in der RUB wird derzeit die Digitalisierung in Lehre und Studium unter Federführung der Prorektorin für Lehre mit Lehrenden, Studierenden und Experten diskutiert.
Welche Chancen, Risiken und Grenzen bietet eLearning konkret für die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft? Ausgehend von einer SWOT-Analyse im Fachbereich sollen mögliche Ziele und Maßnahmen erarbeitet werden. Hierbei soll sowohl die Studierenden- als auch die Lehrenden-Perspektive berücksichtigt werden. Des Weiteren sollen Ideen für die Gestaltung eines möglichen Change-Prozesses ausgearbeitet und im Idealfall mit Akteuren in der Fakultät diskutiert werden.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Idealerweise Kenntnisse/ Erfahrungen im Bereich (webgestützter) Lehre
Sonstiges: Kommunikationsbereitschaft


PROJEKT 10

Ruhr-Forschungsinstitut für Innovations- und Strukturpolitik (RUFIS)


Räumliche Effekte der Digitalisierung von Produktionsprozessen


Projektbeschreibung und Ziele:
Das Ziel des Projektes besteht in der Analyse von räumlichen Auswirkungen der Digitalisierung der Produktion auf
• die räumliche Verteilung ökonomischer Aktivitäten (generell)
• auf die ökonomische Entwicklung des Ruhrgebietes (Beschäftigung, Einkommen, kommunale Haushalte etc.)
• die kommunale und regionale Wirtschaftspolitik

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Mikro- und Makroökonomik


PROJEKT 11

RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung


Krankenhausschließungen in Deutschland


Projektbeschreibung und Ziele:
Ziel des Projektes ist es, einen Überblick über die stattgefundenen Krankenhausschließungen sowie deren Auswirkungen auf das Gesundheitswesen zu erlangen.
Zu diesem Zweck soll eine umfassende Übersicht über Krankenhausschließungen erstellt werden. Des Weiteren liegt der Schwerpunkt darauf, Gründe für die Schließungen herauszufinden und zu analysieren sowie die Konsequenzen für den betroffenen Gesundheitsmarkt (ambulante Versorgung, benachbarte Krankenhäuser usw.) zu beschreiben.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse:
Economics, Optimal: Gesundheitsökonomik, Empirische Wirtschaftsforschung / Ökonometrie
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Englisch, MS Office, Optimal: Stata
Sonstiges: Kommunikationsbereitschaft, Selbstständiges Arbeiten


PROJEKT 12

RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung


BigData im Kontext kleinräumiger demografischer Entwicklungen


Projektbeschreibung und Ziele:
Das RWI arbeitet an der Erstellung kleinräumiger Bevölkerungsfortschreibung für Deutschland. Die Möglichkeiten in diesem Feld haben sich in den vergangenen Jahren deutliche erweitert, weil immer detailliertere kleinräumige Daten zur Verfügung stehen. Dabei liegt die Problematik zurzeit eher im richtigen Umgang mit den großen verfügbaren Datenmengen. Ziel des Projektes wird es sein, verschiedene bestehende Ansätze der kleinräumigen Bevölkerungsfortschreibung zusammenzutragen und zugrundeliegende Konzepte darzustellen. Hieraus sollen potenzielle Erweiterungsmöglichkeiten der eigenen Modelle abgeleitet werden. Grundsätzlich sollen sowohl Faktoren der natürlichen Bevölkerungsentwicklung als auch solche Faktoren, die Wanderungsbewegungen beeinflussen, erörtert werden.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Economics
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Englisch, MS Office, Optimal: Stata
Sonstiges: Kommunikationsbereitschaft, Selbstständiges Arbeiten


PROJEKT 13

Sparkasse Bochum


Positionierung einer attraktiven Arbeitgebermarke


Projektbeschreibung und Ziele:
Eine gelungene Positionierung der Arbeitgebermarke ist ein entscheidender Faktor für erfolgreiches Personalrecruiting. Insbesondere die wachsende Digitalisierung verändert die Erwartungshaltung von potenziellen Bewerbern/innen im Hinblick auf die Positionierung einer attraktiven Arbeitgebermarke und bietet somit zeitgleich Chancen, andere Kanäle zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern/innen zu nutzen.
Welche Faktoren zur Platzierung einer erfolgreichen Arbeitgebermarke sind von besonderer Bedeutung? Welche sozialen Netzwerke / Plattformen bieten sich an, um die Arbeitgebermarke Sparkasse Bochum zu platzieren und potenzielle Bewerber/innen für uns zu begeistern? Inwieweit lassen sich Mitarbeiter/innen als Markenbotschafter nutzen?

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: wirtschaftswissenschaftliches Verständnis
Sonstiges: ausgeprägte Sozialkompetenz gepaart mit einer Affinität zu den sozialen Netzwerken


PROJEKT 14

Stadtwerke Bochum Holding GmbH


Messbarkeit des Digitalisierungsfortschritts in der Energiebranche


Projektbeschreibung und Ziele:
Die Stadtwerke Bochum Gruppe ist das Energieunternehmen Nr. 1 in Bochum und deutschlandweit über Beteiligungen entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette tätig. Mit der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung der Unternehmensprozesse und Dienstleistungen stellt sich die Herausforderung, den Digitalisierungsfortschritt sowohl quantitativ als auch qualitativ erfassen zu können.
Projektziel ist der Aufbau eines Kennzahlensystems (KPI-System), mittels welchem Unternehmensprozesse und Dienstleistungen im Hinblick auf den Grad der Digitalisierung eingestuft werden können. Hierfür ist ein Bewertungskatalog zu entwickeln, nach welchem sowohl bestehende als auch künftige Prozesse und Dienstleistungen eingeordnet werden und somit der Digitalisierungsgrad bestimmt werden kann. Durch das Kennzahlensystem soll darüber hinaus ein laufendes Monitoring des Digitalisierungsgrads ermöglicht werden mit dem Ziel Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Den Projektabschluss bildet eine Präsentation der Ergebnisse durch die Studierenden vor der Geschäftsführung und einem Prokuristen der Stadtwerke Bochum Holding GmbH.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Wirtschaftswissenschaften, Interesse an neuen Technologien sowie Digitalisierung / Industrie 4.0
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Microsoft Office (insbesondere Excel), Deutsch, Englisch
Sonstiges: Kenntnisse in der Energiebranche von Vorteil, Bereitschaft zur Umsetzung von neuen und mutigen Ideen, Bock auf Bochum


PROJEKT 15

Stadtwerke Bochum Holding GmbH


Vorteile durch Digitalisierung für die Mitarbeiter eines Unternehmens


Projektbeschreibung und Ziele:
Die Stadtwerke Bochum Gruppe ist das Energieunternehmen Nr. 1 in Bochum und deutschlandweit über Beteiligungen entlang der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette tätig. Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung von Unternehmensprozessen und Dienstleistungen stellt für die Mitarbeiter eines Unternehmens teilweise große Veränderungen dar.

Projektziel ist es, die verschiedenen Auswirkungen der Digitalisierung von Unternehmensprozessen und Dienstleistungen auf die Mitarbeiter des Unternehmens zu eruieren und zu klassifizieren. Aufbauend auf diesen Ergebnissen sollen insbesondere folgende Fragestellungen betrachtet werden:

1. Wie kann sich Digitalisierung auf den Mitarbeiter positiv auswirken bzw. wie kann er von dieser profitieren?
2. Mit welchen Methoden/Ansätzen können Vorteile aus der Digitalisierung aufgezeigt werden?
3. Unter welchen Voraussetzungen nimmt der Mitarbeiter Digitalisierung als Chance wahr und bringt sich in den Digitalisierungsprozess ein?

Den Projektabschluss bildet eine Präsentation der Ergebnisse durch die Studierenden vor der Geschäftsführung und einem Prokuristen der Stadtwerke Bochum Holding GmbH.

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Wirtschaftswissenschaften, Interesse an HR-Themen (Psychologie)
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Microsoft Office, Deutsch, Englisch
Sonstiges: Kenntnisse in der Energiebranche von Vorteil, Bereitschaft zur Umsetzung von neuen und mutigen Ideen, Bock auf Bochum


PROJEKT 16

Wirtschaftsförderung Bochum WiFö GmbH


Die Bedeutung der Thematik IT-Sicherheit für Existenzgründer und Unternehmen


Projektbeschreibung und Ziele:
Im Zuge der Digitalisierung wird das Thema IT-Sicherheit wird für ExistenzgründerInnen und UnternehmerInnen aller Branchen immer relevanter, sowohl als eigenständiges Geschäftsmodell (da der überwiegende Teil digitaler Anwendungen immer noch unsicher ist) oder als Enabler-Technologie für andere Geschäftsideen (denn nur sichere Anwendungen können auf lange Sicht am Markt bestehen). Die notwendigen Veränderungen und Prozesse ziehen wiederum umfangreiche Auswirkungen nach sich.
Die Studierenden sollen zunächst die aktuelle Relevanz des Themas darstellen und anschließend mögliche Auswirkungen für Unternehmen/Organisationen aufzeigen. Der Koordinierungsprozess in verschiedenen Unternehmen/Organisationen, im Sinne des Change-Managements, ist exemplarisch zu untersuchen. Abschließend sollen Beratungs- und Handlungsempfehlungen gegeben werden, die es der Bochum Wirtschaftsentwicklung ermöglichen, den Bochumer Existenzgründern und Unternehmen beim Thema IT-Sicherheit hilfreich zur Seite zu stehen.


PROJEKT 17

Zentralverwaltung der RUB/Kanzlerin


Digitalisierung der Hochschulverwaltung am Beispiel der RUB


Projektbeschreibung und Ziele:
Die Digitalisierung ist ein Transformationsprozess, der alle Lebensbereiche – auch die Berufswelt – tiefgreifend verändert. Längst ist dieser Prozess in vollem Gange. Für uns Menschen heißt das, dass wir uns immer wieder auf neue wirtschaftliche, soziale und kulturelle Herausforderungen einstellen müssen. Die Landesregierung NRW stellt zentrale Strategiebausteine für die Gestaltung eines erfolgreichen digitalen Wandels in den Vordergrund – u.a. auch Forschung, Bildung und Verwaltung. Für die Hochschullandschaft gilt: der erfolgreiche Wandel zur Hochschule 4.0 ist eine Voraussetzung, um sich im Wettbewerb mit anderen Hochschulen behaupten zu können. Die Verwaltung spielt dabei eine wichtige Rolle. Als zentrale Service-Einheit ist sie mit allen Bereichen der Universität verzahnt und kann Veränderungsprozesse somit antreiben aber auch verzögern. Doch wie könnte sie aussehen – die Verwaltung 4.0 in der RUB 4.0?
• Welche strategischen Zielsetzungen sollte die Digitalisierung der Hochschulverwaltung erfüllen?
• Welche Trends der modernen digitalisierten Hochschulverwaltung zeichnen sich ab? Evaluieren Sie diese Trends.
• Welche Bereiche sollte die Verwaltung der RUB digitalisieren? Und warum?
• Welche Priorisierung der zu digitalisierenden Bereiche schlagen Sie vor?

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Bachelorstudierende in fortgeschrittenem Semester
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: Sicherer Umgang mit MS Office
Sonstiges: Interesse an IT / Digitalisierung; Innovatives Denken; Kenntnisse in / Interesse an Prozessanalyse und –optimierung; Kommunikationsstärke; Verschwiegenheitserklärung


PROJEKT 18

zeptrum Dr. Adamsen PartG mbB WPG/StBG


Digitalisierung in der Abschlussprüfung – Implikationen auf den prüferischen Mittelstand in Deutschland


Projektbeschreibung und Ziele:
Die Abschlussprüfung in D wird beherrscht von den Big-4 für den DAX; unterhalb dieser Schwelle wird der Prüfermarkt heterogener und von den mittelgroßen und kleinen Kanzleien dominiert.
Die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse der Mandanten zwingt den Prüfer bereits heute, das Prüfungsmodell hierauf anzupassen, wenngleich ein Großteil der Prüfungen in der Praxis noch „analog“ erfolgt. Neben der Fokussierung auf Risiken auf Unternehmens- und Prozessebene durch Beurteilung des Geschäftsmodells und der Lage werden die Risiken bei den Aussagen in der Rechnungslegung (insbes. Vollständigkeit/Bewertung/Abgrenzung) i.d.R. auf Basis von Kontensalden beurteilt, die in eine Prüfersoftware importiert werden. Der einzelne Buchungsstoff wird dagegen nur in Stichproben beurteilt.

In Zukunft wird dagegen stärker der technische Fokus auf die Buchhaltungsdaten gelegt werden, so dass erhebliche Rationalisierungen zu erwarten sind (Stichworte: Analyse von Massendatentransaktionen, Erkennung von Auffälligkeiten). Im Gegenzug werden die komplexer werdenden IT-Landschaften und Geschäftsmodelle stärker expertenbasiert (EDV-ler; Ingenieure, etc.) zu hinterfragen sein.
Die Big-4 und einzelne große Mittelständler arbeiten hier bereits an der automatisierten „Zahlenprüfung“, kombiniert mit Expertensystemen (KI) zur Erkennung von Auffälligkeiten, kombiniert mit einem Stab hochqualifizierter Mitarbeiter (nicht unbedingt Prüfer) zur Beurteilung der Risiken aus dem jeweiligen Geschäftsmodell.
Die Umsetzung dieses Prüfungsansatzes wird weitreichende Konsequenzen für den Prüfermarkt und die Beschäftigten der Branche haben. Gerade für kleine und mittelständische Praxen führt das zu der Frage, ob/wie hierauf zu reagieren ist. Eine höchst spannende Frage mit erheblicher Breitenwirkung!

Studienschwerpunkte/Fachkenntnisse: Prüfungswesen, ggf. Wirtschaftsinformatik
Softwarekenntnisse, Sprachkenntnisse: MS Office
Sonstiges: EDV-Affinität, ideal erste Prüfungserfahrung und Kenntnisse der Prüfungstechnik, Kommunikationsbereitschaft